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Mood: Erdarbeiten richtig planen: Was Du vor dem ersten Spatenstich wissen musst
Bagger

Erdarbeiten richtig planen: Was Du vor dem ersten Spatenstich wissen musst

WematikMagazin

Die Bezeichnung ist Programm: Erdarbeiten umfassen alle baulichen Maßnahmen, bei denen der Boden bewegt wird. Meist geht es dabei um die oberste Schicht der Erdkruste, den Mutterboden. Doch je nach Region und Tiefe warten unterschiedliche Herausforderungen – von massivem Granit über meterdicke Sandschichten bis hin zu schwankendem Grundwasser. Wer hier unvorbereitet gräbt, riskiert teure Bauschäden oder gefährliche Unfälle. Das Wichtigste in Kürze Boden und Wasser: Die Bodenbeschaffenheit variiert stark; der Grundwasserspiegel schwankt je nach Jahreszeit. Leitungen prüfen: Im Erdreich verbergen sich oft unzureichend dokumentierte Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Passende Maschinen: Minibagger und Erdbohrer erleichtern die Arbeit enorm und lohnen sich oft schon für private Projekte. Mutterboden-Schutz: Die oberste Humusschicht ist gesetzlich geschützt und muss fachgerecht gelagert oder abgegeben werden. Inhaltsverzeichnis Bodenbeschaffenheit und Grundwasser prüfen Vorsicht vor dem Graben: Leitungen und Altlasten Die richtige Ausrüstung für Deine Erdarbeiten Erdbohrer für Zäune und Pflanzungen Der Minibagger als Allrounder Handwerkzeuge und elektrische Helfer Wichtig: Mutterboden richtig entsorgen Bodenbeschaffenheit und Grundwasser prüfen In Deutschland ist der Mutterboden im Durchschnitt 20 bis 30 cm dick. Darunter wird es vielfältig: Im Schwarzwald stößt Du oft auf massiven Granit, im Großraum Berlin auf Sand, andernorts auf Kies, Lehm oder Mischsedimente. Für erfolgreiche Erdarbeiten musst Du wissen, was Dich in der geplanten Tiefe erwartet. Ein entscheidender Faktor ist das Grundwasser. Der Grundwasserspiegel schwankt: In trockenen Sommern sinkt er ab, im regenreichen Winter steigt er wieder an. Wer im Hochsommer einen Keller ausschachtet und betoniert, ohne den winterlichen Höchststand zu berücksichtigen, riskiert später eindringendes Wasser. Eine nachträgliche Abdichtung (sogenannte weiße Wanne) ist deutlich aufwendiger und teurer als eine vorausschauende Planung (schwarze Wanne) vor den Betonarbeiten. Auch interessant: Radlader Hubkraft – welche Hubkraft sollte ich wählen Vorsicht vor dem Graben: Leitungen und Altlasten[product] Deutschland ist dicht besiedelt, und fast alle Versorgungsleitungen verlaufen unterirdisch. Bei Erdarbeiten musst Du fast immer damit rechnen, auf Erdkabel, Gas-, Wasser- oder Kanalisationsrohre zu treffen. Art der Schicht / Leitung Übliche Tiefe / Maß Mutterboden (Durchschnitt) 20 - 30 cm Erdkabel (öffentlicher Raum) mind. 60 cm Gas- und Wasserrohre (öffentlicher Raum) mind. 70 cm Erdbohrer (Durchmesser) 15 - 45 cm Achtung: Diese Tiefen-Vorgaben gelten nur für den öffentlichen Raum. Auf privaten Grundstücken können Leitungen deutlich flacher liegen. Zudem sind gerade in älteren Baugebieten längst nicht alle Leitungen behördlich verzeichnet. Ein weiteres Risiko in alten Bebauungsgebieten sind Kampfmittel aus den Weltkriegen. Auch Jahrzehnte nach Kriegsende bergen Kampfmittelräumdienste jährlich tausende Blindgänger. Bei verdächtigen Funden muss die Arbeit sofort eingestellt werden. Auch interessant: Kipplast Radlader – was ist zu beachten! Die richtige Ausrüstung für Deine Erdarbeiten Der weitaus größte Teil der Erdarbeiten lässt sich heute durch moderne Baumaschinen erledigen. Die körperlich schwere Handarbeit mit Spitzhacke und Schaufel ist nur noch bei Detailarbeiten nötig. Erdbohrer für Zäune und Pflanzungen Löcher für Zaunpfähle oder Jungbäume lassen sich effizient mit einem Erdbohrer ausheben. Es gibt Modelle mit eigenem Motor oder mit Zahnkranz für die Zapfwelle am Traktor. Mit Durchmessern von 15 bis 45 cm bist Du für Weidezäune und Pflanzungen bestens gerüstet. Der Minibagger als Allrounder Der Minibagger ist die wohl erfolgreichste Baumaschine für private und gewerbliche Erdarbeiten mit geringer Grabungstiefe. Typische Einsatzgebiete sind: Verlegen von Erdkabeln und Wasserrohren Installation von Drainagen und Hausentwässerungen Kanalisationsanschlüsse Bau und Sanierung schmaler Wege Anlegen von Gartenteichen Nachträgliche Haus-Dämmung unterhalb der Bodenlinie Dank kompakter Maße (oft nur ca. 1,5 Quadratmeter Stellfläche) eignet sich der Minibagger ideal für bebaute Gebiete. Ob als Schreitbagger, Anbaugerät für die Dreipunktaufhängung von Traktoren oder als selbstfahrender Raupenbagger – die Investition (ab ca. 8.500 Euro) amortisiert sich für Grundstücksbesitzer oft schnell durch eingesparte Miet- und Transportkosten. Auch interessant: Eine Hebebühne richtig bedienen – das sollten Sie wissen! Handwerkzeuge und elektrische Helfer Für Feinarbeiten darf das klassische Equipment nicht fehlen: Hacke, Schaufel, Spitzhacke und Straßenbesen gehören zur Grundausstattung. Um den Rücken zu schonen, lohnt sich die Anschaffung einer elektrischen Schubkarre. Sie transportiert Erde und Gestein mühelos und beugt dem Muskelkater am nächsten Tag vor. Wichtig: Mutterboden richtig entsorgen Der eingangs erwähnte Mutterboden ist in Deutschland gesetzlich geschützt und darf nicht einfach als Bauschutt entsorgt werden. Für die oberste Humusschicht bieten die Werkhöfe der Städte und Gemeinden spezielle Sammelplätze an. Dort kann der Boden angeliefert oder bei Bedarf für andere Projekte abgeholt werden – ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz. Wir von Wematik wünschen viel Erfolg bei Deinem Projekt!

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Mood: Pferdeweide richtig abäppeln - so gehts leicht!
Anleitung

Pferdeweide richtig abäppeln - so gehts leicht!

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Das Wichtigste in Kürze Gesundheitsschutz: Regelmäßiges Abäppeln schützt Pferde vor gefährlichen Parasiten und Darminfektionen. Hohes Aufkommen: Ein Pferd produziert täglich 10 bis 20 kg Mist – die manuelle Weidepflege kostet viel Zeit und Kraft. Effiziente Lösung: Elektrische Schubkarren (wie das Modell Regina von Wematik) erleichtern die Arbeit durch Motorunterstützung, hohes Ladevolumen und anpassbare Geschwindigkeiten enorm. Inhaltsverzeichnis Warum dürfen Pferdeäpfel nicht auf der Weide bleiben? Die Herausforderung: Zeitaufwand und körperliche Belastung Die Lösung: Elektrisch abäppeln mit der Schubkarre Regina Technische Daten im Überblick Rechenbeispiel: Arbeitszeit sparen und systematisch pflegen Warum dürfen Pferdeäpfel nicht auf der Weide bleiben? Pferdemist ist zwar ein geschätzter natürlicher Dünger, hat auf der genutzten Koppel jedoch nichts zu suchen. Das Hauptproblem sind Parasiten, die das Pferd mit dem Kot ausscheidet. Diese klammern sich an die Spitzen der Grashalme und können auf andere Pferde übergehen, wenn diese in unmittelbarer Nähe der Pferdeäpfel fressen. Im schlimmsten Fall verbreitet sich eine durch Parasiten ausgelöste Krankheit auf die gesamte Herde. Jedes Pferd scheidet pro Tag zwischen 10 und 20 kg Kot sowie etwa 10 Liter Urin aus. Während wild lebende Pferde beim Grasen beständig weiterwandern, ist dies auf einer eingezäunten Koppel nicht möglich. Je kleiner die Weide und je höher der Besatz, desto größer ist die Übertragungsgefahr. Eine gut gepflegte, regelmäßig gereinigte Weide ist daher die beste Prävention. Die Herausforderung: Zeitaufwand und körperliche Belastung[product] Um den Infektionsdruck gering zu halten, wird empfohlen, die Weide zweimal pro Woche abzuäppeln. Je nach Größe der Koppel und möglicher Hanglage wird diese Aufgabe mit einer herkömmlichen Handschubkarre schnell zum Leistungssport. Das ständige Schieben, Anheben und Ausbalancieren belastet den Rücken und kostet wertvolle Arbeitszeit, die an anderer Stelle auf dem Hof fehlt. Die Lösung: Elektrisch abäppeln mit der Schubkarre Regina Wesentlich bequemer und effizienter wird die Weidepflege mit einer motorisierten Lösung. Die elektrische Schubkarre Regina von Wematik nimmt dem Anwender die schwere körperliche Arbeit ab. Ein 350 Watt starker Motor schiebt die vier Ballonreifen mühelos durch das Gras – selbst bei Steigungen von bis zu 12 Grad. Mit einem Ladevolumen von 160 Litern (bis zu 250 kg) fasst die Wanne aus robustem Stahlblech ungefähr die Mistmenge, die 10 bis 12 große Pferde an einem Tag absondern. Am Komposthaufen angekommen, lässt sich die Karre dank Hand- und Feststellbremse sicher positionieren. Die integrierte Kippvorrichtung entlädt den Mist, ohne dass die gesamte Karre angehoben werden muss. Elektrische Schubkarre Regina jetzt bei Wematik anschauen! Technische Daten im Überblick Eigenschaft Spezifikation Ladekapazität 250 kg / 160 Liter Motorleistung 350 Watt (Elektro, leise) Geschwindigkeit (vorwärts) 3,0 km/h oder 5,8 km/h Geschwindigkeit (rückwärts) 1,2 km/h oder 1,9 km/h Max. Steigung bis zu 12 Grad Rechenbeispiel: Arbeitszeit sparen und systematisch pflegen Die E-Schubkarre lässt sich exakt dem eigenen Schritttempo anpassen. Bei der Einstellung von 3 km/h (ca. 83 cm pro Sekunde) kann das Einsammeln der Pferdeäpfel bequem im Gehen erfolgen. Ein Praxisbeispiel: Eine Weide von 100 x 100 Metern lässt sich bei einer Suchbreite von 3 Metern in etwa zweieinhalb Stunden systematisch und gründlich absuchen. Die Ballonreifen hinterlassen leichte Spuren im Gras, die sich später wieder aufrichten. So erkennen Sie genau, welche Bereiche bereits abgelaufen wurden. Da das Ladevolumen deutlich größer ist als bei einer Handkarre, entfallen ständige Wege zum Komposthaufen. Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch, dass Sie den Faden verlieren und Bereiche übersehen. Fazit: Die gewonnene Arbeitszeit und die eingesparten Tierarztkosten (z. B. durch vermiedene Darminfektionen) sorgen dafür, dass sich die Investition in eine elektrische Schubkarre von Wematik für Pferdehalter schnell amortisiert.

Mood (Teaser): Vertikale Landwirtschaft: Zukunft der urbanen Landwirtschaft - Wematik Magazin
Bodenbearbeitung

Vertikale Landwirtschaft: Revolutioniert Urban Farming unsere Städte?

WematikMagazin

Die vertikale Landwirtschaft gewinnt rasant an Bedeutung – insbesondere in städtischen Ballungsräumen, wo Platz ein teures Gut ist und die Nachfrage nach frischen, lokal angebauten Lebensmitteln kontinuierlich steigt. Durch die clevere Nutzung von vertikalen Anbauflächen in die Höhe können Städte ihre Nahrungsmittelproduktion maximieren und gleichzeitig Transportwege drastisch verkürzen. Doch welche konkreten Vorteile und Herausforderungen bringt diese innovative Anbaumethode für die Zukunft der urbanen Landwirtschaft mit sich? Das Wichtigste in Kürze Maximale Flächeneffizienz: Vertikaler Anbau ermöglicht hohe Ernteerträge auf kleinstem städtischen Raum. Ökologischer Mehrwert: Geschlossene Systeme sparen enorm viel Wasser, reduzieren Transportwege und kommen meist ohne Pestizide aus. Herausforderungen: Hohe Anfangsinvestitionen in Technik sowie ein teils enormer Energiebedarf für Beleuchtung und Klimatisierung. Emissionsfreie Logistik: Elektrische Maschinen wie E-Hoflader unterstützen den reibungslosen und abgasfreien Betrieb in geschlossenen Anlagen. Inhaltsverzeichnis Vorteile der vertikalen Landwirtschaft Platzersparnis und Effizienz Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschonung Frische und lokale Produktion Herausforderungen und Grenzen Hohe Anfangsinvestitionen Energieverbrauch Technische Komplexität Einsatz von E-Landwirtschaftsgeräten Fazit: Lohnt sich der vertikale Anbau? Vorteile der vertikalen Landwirtschaft Platzersparnis und Effizienz Ein Hauptvorteil der vertikalen Landwirtschaft ist die optimale Raumausnutzung. In Metropolen, wo Grundstücke begrenzt und teuer sind, ermöglicht das vertikale Stapeln von Pflanzenebenen, auf minimaler Grundfläche maximale Erträge zu erzielen. Dies führt zu einer hocheffizienten Nutzung von Flächen und schont wertvolle Bodenressourcen im Umland. Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschonung Der Bedarf an klassischem Ackerland sinkt, was zur Erhaltung natürlicher Ökosysteme beiträgt. Durch den Einsatz von geschlossenen Kreislaufsystemen wird zudem deutlich weniger Wasser verbraucht. Nährstoffe lassen sich präzise dosieren, was den ökologischen Fußabdruck verringert. Ein weiterer entscheidender Pluspunkt: Nahrungsmittel können oft komplett ohne den Einsatz von Pestiziden oder Herbiziden angebaut werden. Frische und lokale Produktion Durch die direkte Nähe zu den städtischen Verbrauchern können vertikal angebaute Produkte schneller und frischer geliefert werden. Das verbessert nicht nur die Qualität und den Geschmack der Lebensmittel, sondern reduziert auch die Transportkosten und den damit verbundenen CO2-Ausstoß erheblich. Vor- und Nachteile im Überblick Vorteile (Chancen) Nachteile (Herausforderungen) Hohe Flächeneffizienz auf engem Raum Hohe Investitionskosten für Technik & Infrastruktur Geringer Wasserverbrauch & pestizidfrei Hoher Energiebedarf (Licht, Klimatisierung) Kurze Transportwege (geringer CO2-Ausstoß) Komplexe Wartung und Fehleranfälligkeit Wetterunabhängige, ganzjährige Ernte Spezialwissen für den Betrieb zwingend nötig Herausforderungen und Grenzen[product] Hohe Anfangsinvestitionen Die Einrichtung einer Vertical Farm erfordert massives Kapital. Beleuchtungssysteme (LEDs), Klimakontrolle, automatische Bewässerung und Sensorik treiben die Startkosten in die Höhe. Diese finanzielle Hürde stellt für viele potenzielle Betreiber und Start-ups die größte Herausforderung dar. Energieverbrauch Da das natürliche Sonnenlicht in geschlossenen Räumen oft fehlt, muss künstlich beleuchtet und klimatisiert werden. Dieser permanente Energiebedarf kann die Rentabilität der vertikalen Landwirtschaft stark belasten – besonders in Regionen mit hohen Strompreisen. Der Einsatz von erneuerbaren Energien ist hier ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit. Technische Komplexität Ein geschlossenes System verzeiht kaum Fehler. Ein Ausfall der Klimatisierung oder ein unentdeckter Schädlingsbefall kann schnell die gesamte Ernte beeinträchtigen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Überwachungstechnik und das spezialisierte Fachwissen des Personals. Einsatz von E-Landwirtschaftsgeräten Auch in der urbanen Landwirtschaft muss Material effizient bewegt werden. Hier kommen moderne E-Landwirtschaftsgeräte ins Spiel. Elektrisch angetriebene Hoflader und kompakte Minibagger erleichtern den Transport von schweren Substraten, das Umpflanzen und allgemeine Instandhaltungsarbeiten. Der große Vorteil für Betreiber und Wematik-Kunden: E-Maschinen arbeiten lokal komplett emissionsfrei und extrem leise. Das macht sie zur idealen Wahl für den Einsatz in geschlossenen Hallen und dicht besiedelten städtischen Umgebungen, wo Lärm- und Abgasvorschriften streng sind. Fazit: Lohnt sich der vertikale Anbau? Die vertikale Landwirtschaft ist mehr als nur ein Trend – sie ist eine vielversprechende Antwort auf die Platznot und das Bedürfnis nach nachhaltiger Lebensmittelversorgung in unseren Städten. Den hohen Kosten für Technik und Energie stehen enorme Einsparpotenziale bei Wasser, Fläche und Transport gegenüber. Mit der fortschreitenden Entwicklung effizienterer Technologien und dem Einsatz emissionsfreier Maschinen von Anbietern wie Wematik wird sich diese Anbaumethode in den kommenden Jahren weiter etablieren und professionalisieren.

Mood (Teaser): Pflug richtig einstellen: In 6 Schritten zur perfekten Bodenbearbeitung
Anleitung

Pflug richtig einstellen: In 6 Schritten zur perfekten Bodenbearbeitung

WematikMagazin

Ein gut eingestellter Pflug ist das Herzstück einer effizienten und bodenschonenden Landwirtschaft. Wer sein Anbaugerät optimal justiert, spart nicht nur Kraftstoff, sondern fördert auch das Pflanzenwachstum und schützt den Boden vor langfristigen Schäden. In dieser Anleitung aus dem Wematik Magazin erfahren Sie praxisnah, worauf es bei der Einstellung wirklich ankommt und welche Parameter entscheidend sind. Das Wichtigste in Kürze Effizienzsteigerung: Eine korrekte Pflugeinstellung senkt den Kraftstoffverbrauch und verhindert unnötigen Verschleiß. Wichtige Parameter: Die ideale Arbeitstiefe liegt meist bei 15 bis 20 cm, der Anstellwinkel bei 10 bis 20 Grad. Vorbereitung: Halten Sie grundlegendes Werkzeug wie Wasserwaage, Messschieber und Schraubenschlüssel bereit. Inhaltsverzeichnis Warum ist die exakte Pflugeinstellung so wichtig? Benötigtes Werkzeug für die Justierung Schritt-für-Schritt-Anleitung: Den Pflug einstellen 1. Arbeitstiefe ermitteln 2. Anstellwinkel anpassen 3. Flügelausrichtung prüfen 4. Neigung des Pflugs kontrollieren 5. Stützräder positionieren 6. Gerade Ausrichtung sicherstellen Übersicht: Richtwerte für die Pflugeinstellung Praktische Tipps für den Alltag Fazit Warum ist die exakte Pflugeinstellung so wichtig? Bevor es an die praktische Umsetzung geht, lohnt sich ein Blick auf die Hintergründe. Ein präzise eingestellter Pflug sorgt dafür, dass die Bodenbearbeitung reibungslos verläuft. Zieht der Pflug schief oder arbeitet er zu tief, drohen Bodenverdichtungen und eine ungleichmäßige Krümelstruktur. Zudem erhöht ein falsch justiertes Gerät den Zugwiderstand enorm, was sich direkt in einem höheren Kraftstoffverbrauch des Traktors niederschlägt. Benötigtes Werkzeug für die Justierung[product] Für eine fachgerechte Einstellung benötigen Sie keine hochkomplexe Werkstatt, aber einige verlässliche Hilfsmittel. Legen Sie sich folgende Dinge bereit: Handbuch des Herstellers: Für modellspezifische Vorgaben und Besonderheiten. Wasserwaage: Zur Überprüfung der exakt waagerechten Ausrichtung. Schraubenschlüssel: Für das Lösen und Fixieren der Einstellschrauben. Messschieber: Um die Flügelausrichtung und Abstände millimetergenau zu kontrollieren. Messlatte (Zollstock): Zur Bestimmung der genauen Arbeitstiefe im Feld. Schritt-für-Schritt-Anleitung: Den Pflug einstellen Nehmen Sie sich für die Ersteinrichtung ausreichend Zeit. Eine sorgfältige Justierung auf ebenem Untergrund zahlt sich später auf dem Acker aus. 1. Arbeitstiefe ermitteln Die Arbeitstiefe ist stark von der Bodenart und den klimatischen Bedingungen abhängig. Für eine reguläre Bodenbearbeitung sollte der Pflug in der Regel etwa 15 bis 20 cm tief in das Erdreich eindringen. Messen Sie dies bei den ersten Testfahrten mit der Messlatte nach. 2. Anstellwinkel anpassen Der Anstellwinkel definiert, wie aggressiv der Pflug in den Boden einzieht. Auch hier gibt die Bodenbeschaffenheit den Ton an. Für die meisten Standardböden hat sich ein Winkel zwischen 10 und 20 Grad bewährt. 3. Flügelausrichtung prüfen Die Flügel des Pflugs müssen parallel zum Boden verlaufen und leicht nach hinten geneigt sein. Nutzen Sie den Messschieber, um sicherzustellen, dass alle Flügel gleichmäßig angeordnet sind und identische Abstände aufweisen. 4. Neigung des Pflugs kontrollieren Damit der Pflug während der Fahrt nicht ungewollt nach links zieht, muss die Neigung stimmen. Stellen Sie den Pflug so ein, dass er eine leichte Neigung von etwa 2 bis 5 Grad nach rechts aufweist. 5. Stützräder positionieren Die Stützräder garantieren, dass die eingestellte Tiefe und der Winkel während der gesamten Überfahrt konstant bleiben. Montieren Sie die Räder im Idealfall mit einem Abstand von 30 bis 45 cm hinter dem Pflugkörper. 6. Gerade Ausrichtung sicherstellen Zum Abschluss der Grundeinstellung kommt die Wasserwaage zum Einsatz. Kontrollieren Sie den Rahmen des Pflugs auf eine saubere, gerade Ausrichtung. Ein in sich verdrehter Pflug wird niemals ein sauberes Pflugbild hinterlassen. Übersicht: Richtwerte für die Pflugeinstellung Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Parameter für eine Standard-Bodenbearbeitung übersichtlich zusammen. Hinweis: Abweichungen je nach Bodenart sind möglich. Parameter Empfohlener Richtwert Funktion / Ziel Arbeitstiefe 15 – 20 cm Optimale Durchmischung und Wendung des Bodens Anstellwinkel 10 – 20 Grad Bestimmt das Einzugsverhalten in das Erdreich Neigung 2 – 5 Grad (nach rechts) Verhindert das seitliche Ausbrechen (Ziehen nach links) Stützrad-Position 30 – 45 cm (hinter dem Pflug) Sichert eine konstante Arbeitstiefe Praktische Tipps für den Alltag Herstellervorgaben beachten: Nutzen Sie das Handbuch Ihres Pflugs als primäre Referenz. Jedes Modell hat spezifische Eigenheiten. Bedingungen anpassen: Ein schwerer, nasser Lehmboden erfordert oft andere Feineinstellungen als ein leichter Sandboden. Passen Sie die Werte entsprechend an. Regelmäßige Kontrolle: Überprüfen Sie Schrauben, Verschleißteile und die Ausrichtung in regelmäßigen Abständen. Ein gut gewarteter Pflug von Wematik oder anderen Herstellern liefert über Jahre hinweg Bestleistungen. Fazit Die korrekte Einstellung des Pflugs ist eine unverzichtbare Voraussetzung für eine erfolgreiche und ressourcenschonende Bodenbearbeitung. Wer sich die Zeit nimmt, Arbeitstiefe, Neigung und Anstellwinkel präzise zu justieren, profitiert von einem sauberen Arbeitsbild, schont seinen Traktor und fördert die Bodengesundheit. Mit unserer Anleitung und einer regelmäßigen Überprüfung der Technik stellen Sie sicher, dass Ihr Pflug stets optimale Ergebnisse liefert.

Mood (Teaser): Nachhaltige Landwirtschaft – was steht dahinter? Wematik
Bodenbearbeitung

Nachhaltige Landwirtschaft: Warum smarte Landtechnik die Zukunft ist

WematikMagazin

Die Landwirtschaft steht vor einem gewaltigen Umbruch. Klimawandel, eine wachsende Weltbevölkerung und der Ruf nach mehr Umweltschutz fordern ein Umdenken. Wir als Hersteller wissen: Moderne Landmaschinen müssen heute mehr leisten, als nur auf Messen mit neuen Funktionen zu glänzen. Sie müssen aktiv zu einer nachhaltigen Landwirtschaft beitragen. Doch was steht wirklich dahinter und wie kann Technik dabei helfen? Das Wichtigste in Kürze Klimafaktor: Die Landwirtschaft ist für rund ein Fünftel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Neue Anforderungen: Zukünftige Maschinen müssen intelligent, schlank, präzise und effizient sein. Bodenschutz: Minimale Bodenbearbeitung schont das Mikrobiom und reduziert den Leistungsbedarf der Traktoren. Ressourcenschonung: Smarte Anbaugeräte und Präzisionsspritzen senken den Pestizideinsatz maßgeblich. Inhaltsverzeichnis Das Wichtigste in Kürze Warum die Landwirtschaft im Wandel steckt Wie geht es weiter mit der nachhaltigen Landwirtschaft? Minimale Bodenbearbeitung als Schlüssel Präzisionstechnik zur Pestizidreduktion Warum die Landwirtschaft im Wandel steckt Wer regelmäßig große Landtechnikmessen besucht, kennt die Begeisterung für neue Traktormodelle und glänzende Maschinen. Oft werden neue Funktionen als "cutting edge" oder "state of the art" beworben, um mit Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen zu überzeugen. Produktivität ist wichtig, darf aber nicht um jeden Preis erfolgen. Landwirtschaftsbetriebe müssen rentabel arbeiten, gleichzeitig aber ökologischer werden. Der Klimawandel ist in vollem Gange und die Branche steht vor der Herausforderung, Nahrungsmittelproduktion, geringere Kohlenstoffemissionen, bessere Wassernutzung und den Erhalt der Artenvielfalt in Einklang zu bringen. Wie geht es weiter mit der nachhaltigen Landwirtschaft?[product] Experten sind sich einig, dass sich im Maschinensektor klare Trends abzeichnen. Landmaschinen der Zukunft müssen vor allem vier Eigenschaften erfüllen: Sie müssen intelligent, schlank, präzise und effizient sein. Nur so lassen sich die Auswirkungen auf Boden, Wasser und Landschaft minimieren. Hinter den glänzenden Oberflächen der Maschinen rückt echte Substanz in den Fokus: die Nachhaltigkeit. Kriterium Konventioneller Ansatz Nachhaltige Landwirtschaft Bodenbearbeitung Intensives Pflügen, Inversion des Bodens Minimale Bodenbearbeitung & Direktsaat Maschinengröße Groß, schwer, hoher Leistungsbedarf Schlanker, leichter, alternative Antriebe möglich Pflanzenschutz Flächendeckender Einsatz von Pestiziden Präzisionsspritzen (Spot-Spraying) Fokus Maximale Flächenleistung Ressourcenschonung & Bodengesundheit Minimale Bodenbearbeitung als Schlüssel Eine der Tätigkeiten mit den größten Umweltauswirkungen ist die Bodenbewirtschaftung. Wurde die intensive Bodenbearbeitung früher als Lösung für Unkrautbekämpfung und Saatbettvorbereitung gesehen, ist heute bekannt: Wiederholtes Pflügen schädigt das Mikrobiom, stört die Bodenstruktur und fördert Erosion. Die Verringerung der Bodenbearbeitung hat für viele Landwirte Priorität. Die Industrie reagiert darauf mit einer neuen Generation von Geräten. Wenn das tiefe Pflügen entfällt, werden keine extrem leistungsstarken Traktoren mehr benötigt. Kleinere, schlankere Modelle können die leichteren Maschinen bedienen. Dies senkt den durchschnittlichen Leistungsbedarf und beschleunigt die Entwicklung neuer Antriebstechnologien – bis hin zu realistischeren Einsatzmöglichkeiten für Elektroantriebe, da die benötigten Batterien kleiner und leichter ausfallen können. Präzisionstechnik zur Pestizidreduktion Die Umstellung auf minimale Bodenbearbeitung hilft auch, die Abhängigkeit von Pflanzenschutzmitteln zu verringern. Die chemische Bekämpfung von Unkräutern und Schädlingen sichert zwar Erträge, birgt aber ökologische Risiken – wie die anhaltende Debatte um den Rückgang von Bienenpopulationen zeigt. Die EU hat das Ziel ausgegeben, den Einsatz von Pestiziden bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren. Dank verbesserter Chemie konnte der Einsatz seit den 1960er Jahren bereits um 97 Prozent gesenkt werden. Den nächsten großen Schritt machen intelligente Maschinen: Das Präzisionsspritzen bringt Wirkstoffe nur noch gezielt auf die gewünschten Unkräuter oder kranken Pflanzen aus. So lässt sich der Pestizideinsatz beträchtlich reduzieren, ohne die Lebensmittelsicherheit oder Effizienz zu gefährden. Wir von Wematik arbeiten kontinuierlich daran, unsere Maschinen effizienter zu machen und freuen uns darauf, den Weg in eine nachhaltige Landwirtschaft gemeinsam mit Ihnen zu gestalten.

Mood: Feldränder mulchen und der Natur helfen - Wematik Magazin
Bodenbearbeitung

Feldränder mulchen: So gelingt der Spagat zwischen Landwirtschaft und Naturschutz

WematikMagazin

Feldraine und Feldränder bilden wichtige ökologische Grenzbereiche zwischen bewirtschaftetem Ackerland, Gewässern, Wäldern und Verkehrswegen. Während sie früher als Grünfutterquelle für landwirtschaftliche Kleinstbetriebe dienten, werden sie heute oft nicht mehr direkt genutzt. Dennoch ist eine regelmäßige Pflege unerlässlich: Unbearbeitete Feldränder fördern die Ausbreitung von Unkräutern, Pflanzenkrankheiten und Schädlingen auf die Nutzflächen. Gleichzeitig sind diese Randstreifen wertvolle Biotope für eine Vielzahl von Pflanzen, Insekten und Bodenbrütern. Das Wichtigste in Kürze Gesetzliche Fristen: Zum Schutz von Bodenbrütern ist das Abmähen von Feldrändern meist erst ab dem 15. Juli erlaubt. Ökologie vs. Praxis: Balkenmäher schonen die Tierwelt, während Schlegelmulcher auch holziges Gestrüpp effizient beseitigen. Flexible Technik: Auslegemulcher mit hydraulischer Neigungsverstellung erleichtern die präzise und sichere Pflege von Randstreifen und Gräben. Schonende Pflege: Eine Mähhöhe von mindestens 10 cm einhalten und idealerweise nur einmal jährlich kleinflächig bearbeiten. Inhaltsverzeichnis Gesetzliche Vorgaben: Der Schutz der Feldraine Die richtige Technik: Mähen oder Mulchen? Einsatz von Schlegelmulchern Speziallösung: Böschungsmäher und Auslegemulcher Vergleich: Schlegelmäher vs. Balkenmäher Wirtschaftlichkeit und Ökologie im Einklang Gesetzliche Vorgaben: Der Schutz der Feldraine Seit dem 1. Januar 2015 verbietet eine Verordnung im Rahmen der Agrarzahlungen die Beseitigung von Landschaftselementen, zu denen auch Feldränder zählen. Die 16 deutschen Bundesländer haben daraufhin weitgehend übereinstimmende Regeln erlassen, die die Bearbeitung in recht enge Grenzen fassen. Das früher übliche Abbrennen ist strikt untersagt. Um dem Naturschutz gerecht zu werden, ist das Abmähen in der Regel erst ab dem 15. Juli eines Jahres gestattet. Dies gibt Bodenbrütern ausreichend Zeit, ihren Nachwuchs aufzuziehen. Für eine schonende Bearbeitung gelten folgende Empfehlungen: Einsatz von Balken-, Kreisel- oder Schlegelmähern (aus ökologischer Sicht wird der Balkenmäher bevorzugt). Wird ein Schlegelmäher genutzt, sollte dieser möglichst ohne Stützwalze betrieben werden. Die Mähhöhe sollte 10 cm nicht unterschreiten. Möglichst nur einmal jährlich mähen beziehungsweise mulchen. Auf eine Bearbeitung verzichten, wenn keine zwingende Notwendigkeit besteht. Nur kleinflächig bearbeiten und nicht den gesamten Feldrand auf einmal mähen, um Flucht- und Rückzugsräume zu erhalten. Die richtige Technik: Mähen oder Mulchen?[product] Der wesentliche Unterschied zwischen dem Mähen und dem Mulchen von Feldrändern liegt in der Verarbeitung des Schnittguts. Balken- und Kreiselmäher schneiden den Bewuchs lediglich ab. Mulchgeräte zerkleinern das Material zusätzlich, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Einsatz von Schlegelmulchern In der Praxis wird überwiegend ein Schlegelmulcher oder Böschungsmäher verwendet. Aus Sicht des Naturschutzes ist das Mulchen umstritten: Das Zerkleinern tötet mehr Kleinstlebewesen, und der verbleibende Mulch beschleunigt die Nährstoffanreicherung im Boden. Dies kann Pflanzen verdrängen, die auf Magerböden angewiesen sind. Der große praktische Vorteil beim Feldränder mulchen mit dem Schlegelmäher liegt jedoch in der Robustheit. Auch kleine Gehölze und Buschwerk werden problemlos zerkleinert. Balken- und Kreiselmäher scheitern oft an stärkeren Ästen, was zu zeitraubenden Unterbrechungen führt, um eingeklemmte Zweige aus dem Mähwerk zu entfernen. Speziallösung: Böschungsmäher und Auslegemulcher Für schwer zugängliche Bereiche, Gräben und abfallende Feldränder haben sich Böschungsmäher als effiziente Lösung bewährt. Ein Auslegemulcher wie das Modell Bendigo 220 wird als Heckmulcher an der Dreipunkt-Aufhängung (Kat. 2) des Traktors montiert. Mit einer Arbeitsbreite von 2190 mm und einem Leistungsbedarf ab 50 PS bietet er eine hohe Flächenleistung. Dank hydraulischer Seitenverschiebung um 1150 mm und einem flexiblen Neigungswinkel von -65° bis +90° lassen sich Randstreifen, Böschungen und sogar Hecken präzise bearbeiten. Ausgestattet mit 18 schweren Hammerschlegeln (je 1,1 kg) und einer Nachlaufwalze hinterlässt das Gerät ein sauberes Schnittbild. Zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie eine höhenverstellbare Reinigungsklappe erleichtern den Auswurf von langem Gras, während starke Pendellamellen an der Front für die nötige Sicherheit vor Steinschlag sorgen. Vergleich: Schlegelmäher vs. Balkenmäher Kriterium Schlegelmulcher Balkenmäher Schnittgut Wird stark zerkleinert (Mulch) Wird im Ganzen abgeschnitten Gehölztauglichkeit Sehr hoch (bewältigt auch Äste und Buschwerk) Gering (blockiert schnell bei starkem Geäst) Ökologische Auswirkung Fördert Nährstoffanreicherung, höhere Insektenverluste Schonend für Kleinstlebewesen und Magerpflanzen Wartungsaufwand im Einsatz Gering (arbeitet störungsfrei durch) Höher (häufiges Entfernen von Blockaden nötig) Wirtschaftlichkeit und Ökologie im Einklang Zwischen theoretischem Naturschutz und landwirtschaftlicher Praxis muss oft ein Kompromiss gefunden werden. Werden Feldränder über längere Zeit nicht gepflegt, siedeln sich schnell Hölzer an – die Vorboten einer unkontrollierten Bewaldung. Dieses Buschwerk verursacht bei herkömmlichen Mähwerken teure Maschinenschäden und kostet den Landwirt wertvolle Arbeitszeit. Obwohl der Balkenmäher ökologisch sinnvoller wäre, ist das Feldränder mulchen mit dem Schlegelmäher bei vernünftigem Einsatz eine vertretbare Lösung. Moderne Auslegemulcher ermöglichen durch ihre präzise Hydrauliksteuerung eine sehr gezielte Bearbeitung. Landwirte konzentrieren sich in der Regel ohnehin auf die Bereiche, in denen eine Pflege zwingend notwendig ist – beispielsweise an Einfahrtsbereichen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit oder an stark verbuschten Gräben. So lassen sich Wirtschaftlichkeit und der Erhalt von Biotopen in der Kulturlandschaft erfolgreich vereinen. Wenn Sie spezielle Fragen zur Pflege von Feldrainen, zum Vorgang des Mulchens oder zu unseren Geräten haben, steht Ihnen das Team von Wematik jederzeit gerne zur Verfügung!

Mood (Teaser): Ihre Kreiselegge ab jetzt immer richtig einstellen | wematik.de
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Ihre Kreiselegge ab jetzt immer richtig einstellen: So gelingt das perfekte Saatbett

WematikMagazin

Die professionelle Bodenbearbeitung ist der Schlüssel zu einem ertragreichen Jahr. Wer sich intensiv mit dem Thema befasst – etwa unter dem Suchbegriff Ihre Kreiselegge ab jetzt immer richtig einstellen | wematik.de –, weiß um die Bedeutung der exakten Maschinenjustierung. Während die klassische Kreiselegge lange das Maß der Dinge war, rückt für ein noch feinkrümeligeres Saatbett zunehmend die Umkehrfräse in den Fokus. Ein leistungsstarkes Beispiel für diesen neuen Standard ist die Umkehrfräse Melton Plus 220 von Wematik. Sie vergräbt Steine sowie Pflanzenreste zuverlässig und hinterlässt eine plan ebene Fläche. Wematik zeigt Ihnen, worauf es bei der Einstellung moderner Bodenbearbeitungsgeräte ankommt, um optimale Ergebnisse zu erzielen und das Material zu schonen. Das Wichtigste in Kürze Bodenschutz & Effizienz: Eine exakte Einstellung schont die Bodenstruktur und reduziert den Verschleiß an Traktor und Anbaugerät. Feste Grundeinstellungen: Die 3-Punkt-Aufnahme (Kat. 2) erfordert klare Basis-Justierungen von Hubstreben, Ober- und Unterlenker. Maximales Ergebnis: Mit 54 Fräsmessern und einer 350-mm-Nachlaufwalze schafft die moderne Umkehrfräse ein perfektes Saatbett in nur einem Arbeitsgang. Inhaltsverzeichnis Von der Kreiselegge zur Umkehrfräse: Effiziente Feldvorbereitung Warum die exakte Einstellung entscheidend ist Schritt-für-Schritt: Bodenbearbeitungsgeräte richtig einstellen Mechanische Grundeinstellungen am Traktor Individuelle Anpassung an Boden und Saatgut Passende Technik von Wematik Von der Kreiselegge zur Umkehrfräse: Effiziente Feldvorbereitung Dass effektive Bodenbearbeitung nicht hochkompliziert sein muss, beweisen moderne Anbaugeräte eindrucksvoll. Wo früher die Kreiselegge in der Drillkombination unverzichtbar war, bietet heute die Umkehrfräse Melton Plus 220 entscheidende Vorteile für Landwirte, Gemüsebauern und Landschaftsgärtner. Mit einer Arbeitsbreite von 2200 mm bearbeitet sie große Flächen äußerst effizient. Die 54 Hammerschlegel drehen gegen die Fahrtrichtung, heben das Material an und legen Steine sowie Unkraut unter der Erdoberfläche ab. Das spart wertvolle Arbeitsgänge und hinterlässt eine saubere, steinfreie Oberfläche. Warum die exakte Einstellung entscheidend ist Für Laien mag die Arbeit auf dem Feld stets gleich aussehen, doch jedes Detail zählt. Die Arbeitstiefe – bei der Melton Plus 220 bis zu 180 mm – und der Zerkrümelungsgrad beeinflussen das direkte Auflaufen der Saat und den langfristigen Schutz des Bodens vor Erosion. Zudem schützt eine sauber eingestellte Maschine das 670 kg schwere Anbaugerät und die Zugmaschine vor unnötigem und teurem Verschleiß. Schritt-für-Schritt: Bodenbearbeitungsgeräte richtig einstellen[product] Mechanische Grundeinstellungen am Traktor Einige Vorbereitungsschritte sind bei fast jedem Einsatz identisch. Die korrekte Anbringung an der 3-Punkt-Aufnahme (Kat. 2) bildet das Fundament für eine störungsfreie Funktion und gleicht Unebenheiten aus. Bauteil Funktion bei der Bodenbearbeitung Empfohlene Grundeinstellung Hubstreben Ausgleich von seitlichen Höhenunterschieden Auf identische Länge einstellen Oberlenker Steuert den Neigungswinkel Leicht ansteigender Winkel zum Anbaugerät hin Unterlenker Hauptverbindung zur Zugmaschine Möglichst nah am Traktor ankoppeln Individuelle Anpassung an Boden und Saatgut Neben den mechanischen Basis-Einstellungen muss die Fräse spezifisch auf den Verwendungszweck abgestimmt werden. Die Arbeitstiefe lässt sich über einstellbare Gleitkufen exakt justieren. Der Zapfwellenantrieb erfordert eine Geschwindigkeit von 540 U/min. Die integrierte Nachlaufwalze mit einem Durchmesser von 350 mm bricht die Krümelstruktur optimal auf und sorgt für ein ebenes Finish. Je nach vorherrschenden Bodenverhältnissen und dem gewählten Saatgut ist eine genaue Analyse vor Ort unerlässlich, um das Saatbett perfekt vorzubereiten. Passende Technik von Wematik Um die Bodenbearbeitung optimal zu nutzen, sind verlässliche Informationen und hochwertige Technik gefragt. Die Umkehrfräse Melton Plus 220 erfordert einen Leistungsbedarf ab 80 PS und ist mit einem robusten Winkelgetriebe ausgestattet. Bei Wematik erhalten Sie nicht nur langlebige Anbaugeräte, sondern auch detaillierte Auskünfte zu den vorgesehenen Anwendungsbereichen. Neben schwerem Gerät finden Sie in unserem Sortiment auch kompakte Zugmaschinen wie Kleintraktoren für andere landwirtschaftliche Aufgaben. So sind Sie rund um den Kauf und Einsatz bestens beraten und können Ihre Projekte erfolgreich und effizient gestalten.